
Alles ist schwarz. Die Internetseiten der deutschen und der internationalen Malteser sind heute einen Tag lang schwarz. Stop! Schau hin! Schreit auch das Hilfswerk Misereor auf seinen Seiten.
Beiden Hilfswerken, und anderen auch, geht es um Syrien. Jeden Tag sterben Menschen. Millionen sind auf der Flucht. In Syrien sind Häuser und ganze Stadtviertel zerstört und viele Menschen sind auf Hilfe angewiesen. Die Kinder leiden besonders. Viele Familien suchen eine sichere Unterkunft, einen Ort, an dem sie nicht in Gefahr sind und an dem sie bleiben können, nachdem sie alles hinter sich lassen mussten.
Die Hilfswerke brauchen Spenden, um zu helfen, aber sie bekommen kaum welche. Politisch verworrene Situationen machen die Geldbörsen zu. Und sicher, niemand kann sagen, dass Syrien ein tolles Land werden würde, wenn die Opposition gewinnt. Aber: Darum geht es gar nicht.
Es geht nicht um Sieg oder Niederlage, es geht nicht um Parteinahme im Krieg. Es geht schlicht darum, dass Flüchtlinge ein Dach über dem Kopf haben, es geht darum, dass Kinder etwas zu essen haben und zur Schule gehen können, es geht darum, dass Verletzte medizinisch gut versorgt werden. Dafür werden Spenden gebraucht.
Misereor, Malteser, Caritas International sind Hilfswerke, denen sie vertrauen können. Oder Ärzte ohne Grenzen, wenn sie kirchliche Hilfswerke vermeiden wollen. Sie und ich, wir haben viele Möglichkeiten zu helfen. Nur gar nicht zu helfen, dafür gibt es keinen guten Grund.
STOP! Schau hin!!!
16 MaiKinderorgelprojekt – Erzbistum Hamburg – Elbphilharmonie
7 MaiDas war wirklich ein spannendes Projekt. Sechs Hamburger Grundschulklassen befassen sich mit der Orgel, besuchen Orgel und Organisten im St. Marien-Dom, fahren zu einer Orgelwerkstatt und basteln sich eine Klangmaschine. Am Ende stand ein tolles Konzert. Den Film dazu gibt es in einer Kurz- und einer Langfassung:
Kurzfassung:
Und hier die Langfassung
Paul Klee Engel
29 Apr
- Ausstellungsplakat
- Kuratorin Dr. Karin Schick
- Hoher Wächter © Zentrum Paul Klee, Bern
- Engel vom Stern © Zentrum Paul Klee, Bern
- Engel, noch weiblich © Zentrum Paul Klee, Bern
- Engel, noch weiblich © Zentrum Paul Klee, Bern
- Engel, noch tastend © Zentrum Paul Klee, Bern
- Ohne Titel (Letztes Stilleben) © Zentrum Paul Klee, Bern
- Sturz © Zentrum Paul Klee, Bern
- Schellen-Engel © Zentrum Paul Klee, Bern
- christliches Gespenst © Zentrum Paul Klee, Bern
- mehr Vogel © Zentrum Paul Klee, Bern
In der Hamburger Kunsthalle ist derzeit bis zum 7. Juli eine Ausstellung mit fast allen 80 Engelbildern von Paul Klee zu sehen. Ich habe ein Interview mit Kuratorin Dr. Karin Schick geführt.
Alle Bilder © Zentrum Paul Klee, Bern
Karwoche: Verhüllen um zu sehen
24 Mär
- Kerzen vor der Madonna
- Blick vom Mittelschiff
- Altar, Kreuz und Tabernakel
- Verhüllter Sternenkranz
- Tabernakel, Altar und Kreuz
- Kreuzweg
- Der Tabernakel im Zelt.
- Halbverhüllter Sternenkranz
Papst Franziskus – ein Anruf in Argentinien
14 MärAdveniat zu Papst Franziskus
14 MärInterview Bernd Klaschka
Papst Pause tut gut
1 MärIch finde es gut, dass wir einen Bundespräsidenten haben. Einen, der zum Beispiel mal was sagt, ohne dabei an die nächsten Wahlen denken zu müssen. Ich freue mich, wenn er unser Land im Ausland gut vertritt und wenn es eine Rede hält, höre ich manchmal zu, je nachdem, wozu er wo was sagt.
Ganz ähnlich geht es mir mit dem Papst. Ich finde es gut, dass wir in der katholischen Kirche einen Papst haben. Er garantiert die Einheit der Kirche. Ohne Papst würde die römisch-katholische Weltkirche wohl recht bald in 173 einzelen Kirchen auseinanderfallen. Ich freue mich, wenn er auf Reisen begeistert, und wenn er so schöne Sachen schreibt oder sagt wie Benedikt in der Enzyklika „Gott ist Liebe – Deus est Caritas“, dann lese ich das gerne.
Aber normalerweise spielt der Papst im Leben eines Katholiken gar keine große Rolle. Der Sonntagsgottesdienst in der Gemeinde, die Taufe der Kinder, das soziale Projekt, die Gemeinschaft im Kirchenchor – das ist für mein Leben wichtig. Unabhängig davon, ob der Papst jetzt Benedikt oder Johannes Paul oder sonst wie heißt.
Deswegen: Papst Benedikt wurde gebührend verabschiedet, der neue Papst wird gewiss gebührend empfangen werden, das ist gut, aber dann ist es auch genug. Wichtiger als der Blick nach Rom ist zum Beispiel das Hinschauen auf den Nächsten, der in meinem konkreten Umfeld Hilfe braucht. Wichtiger als das Reden über den Papst ist das Gebet zu Gott. Bei der Wucht der Berichterstattung in den letzten Wochen und bestimmt auch ab der kommenden Papstwahl könnte man fast manchmal aus den Augen verlieren, was Erzbischof Thissen in einem Interview betonte: Katholiken glauben nicht an den Papst, sondern an Gott.





















