Weihbischof Dr. Hans-Jochen Jaschke zur möglichen Einigung Vatikan/Piusbrüder

20 Apr

Es ist eine lange und leider auch etwas komplizierte Geschichte, aber anscheinend keine Never ending story. Erzbischof Lefebrve stellte sich schon in den 1970er Jahren gegen den Vatikan, weil er erstens die Liturgiereform des 2. Vatikanischen Konzils ablehnte, also Gottesdienste in der Muttersprache, Beteiligung der Gemeinde und der Priester nicht mit dem Rücken, sondern mit dem Gesicht zur Gemeinde. Zweitens lehnte er einige Lehren des Konzils ab: Den Weg der Ökumene etwa und die Religionsfreiheit. Als die sogenannten Piusbrüder 1988 Bischöfe weihten, kam es zum Schisma. Sie wurden exkommuniziert.

Seit Jahrzehnten mühte sich Kardinal Josef Ratzinger, der ja jetzt Benedikt XVI ist, um die Wiedereingliederung der Piusbrüder in die römisch-katholische Kirche. Die haben in dieser Woche auf ein lehrmäßiges Schreiben des Vatikan beantwortet. „Ein ermutigender Schritt vorwärts“, sagt Vatikansprecher Lombardi. Gibt es die Hoffnung, dass das Schisma, die Kirchentrennnug überwunden wird? Das habe ich Weihbischof Hans Jochen Jaschke für ein Radioinerview gefragt.

Radiointerview Weihbischof Jaschke zu den Piusbrüdern

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