Papst Pause tut gut

1 Mrz

Ich finde es gut, dass wir einen Bundespräsidenten haben. Einen, der zum Beispiel mal was sagt, ohne dabei an die nächsten Wahlen denken zu müssen. Ich freue mich, wenn er unser Land im Ausland gut vertritt und wenn es eine Rede hält, höre ich manchmal zu, je nachdem, wozu er wo was sagt.
Ganz ähnlich geht es mir mit dem Papst. Ich finde es gut, dass wir in der katholischen Kirche einen Papst haben. Er garantiert die Einheit der Kirche. Ohne Papst würde die römisch-katholische Weltkirche wohl recht bald in 173 einzelen Kirchen auseinanderfallen. Ich freue mich, wenn er auf Reisen begeistert, und wenn er so schöne Sachen schreibt oder sagt wie Benedikt in der Enzyklika „Gott ist Liebe – Deus est Caritas“, dann lese ich das gerne.
Aber normalerweise spielt der Papst im Leben eines Katholiken gar keine große Rolle. Der Sonntagsgottesdienst in der Gemeinde, die Taufe der Kinder, das soziale Projekt, die Gemeinschaft im Kirchenchor – das ist für mein Leben wichtig. Unabhängig davon, ob der Papst jetzt Benedikt oder Johannes Paul oder sonst wie heißt.
Deswegen: Papst Benedikt wurde gebührend verabschiedet, der neue Papst wird gewiss gebührend empfangen werden, das ist gut, aber dann ist es auch genug. Wichtiger als der Blick nach Rom ist zum Beispiel das Hinschauen auf den Nächsten, der in meinem konkreten Umfeld Hilfe braucht. Wichtiger als das Reden über den Papst ist das Gebet zu Gott. Bei der Wucht der Berichterstattung in den letzten Wochen und bestimmt auch ab der kommenden Papstwahl könnte man fast manchmal aus den Augen verlieren, was Erzbischof Thissen in einem Interview betonte: Katholiken glauben nicht an den Papst, sondern an Gott.

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Eine Antwort to “Papst Pause tut gut”

  1. bfpfeessd 4. März 2013 um 01:49 #

    BP5oB2 bbotksbabouu

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