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Interviews zum Kinder- und Jugendhospizdienst der Malteser in Hamburg Volksdorf

8 Jan

Wenn Kinder lebensverkürzend erkrankt sind, brauchen nicht nur sie, sondern oft auch Eltern und Geschwister Unterstützung. Wenn ein Elternteil stirbt, ist der verbleibende Elternteil manchmal so mit der eigenen Trauer beschäftigt, dass nicht genug Kraft und Aufmerksamkeit für die Trauer der Kinder bleibt. Die Kinder- und Jugendhospizarbeit der Malteser in Hamburg Volksdorf steht Kindern, Jugendlichen und Angehörigen bei.
Ich habe einen Beitrag mit Leiterin Ramona Bruhn gemacht und sie dafür unter anderem gefragt, ob Kinder anders trauern als Erwachsene.

Ich habe mit Gloria gesprochen, die eine lebensverkürzende Muskelkrankheit hat (wobei sie selber zu Recht sagt, dass ich ja auch sterben muss und nicht weiß, wann das sein wird).

Und ich habe Astrid Karahan für NDR Info „Im Anfang war das Wort. Die Bibel“ gefragt, warum die Emmausgeschichte in der Ausbildung neuer Kinder- und Jugendhospizbegleiter/innen ein Wegbegleiter ist.

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STOP! Schau hin!!!

16 Mai

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Alles ist schwarz. Die Internetseiten der deutschen und der internationalen Malteser sind heute einen Tag lang schwarz. Stop! Schau hin! Schreit auch das Hilfswerk Misereor auf seinen Seiten.
Beiden Hilfswerken, und anderen auch, geht es um Syrien. Jeden Tag sterben Menschen. Millionen sind auf der Flucht. In Syrien sind Häuser und ganze Stadtviertel zerstört und viele Menschen sind auf Hilfe angewiesen. Die Kinder leiden besonders. Viele Familien suchen eine sichere Unterkunft, einen Ort, an dem sie nicht in Gefahr sind und an dem sie bleiben können, nachdem sie alles hinter sich lassen mussten.
Die Hilfswerke brauchen Spenden, um zu helfen, aber sie bekommen kaum welche. Politisch verworrene Situationen machen die Geldbörsen zu. Und sicher, niemand kann sagen, dass Syrien ein tolles Land werden würde, wenn die Opposition gewinnt. Aber: Darum geht es gar nicht.
Es geht nicht um Sieg oder Niederlage, es geht nicht um Parteinahme im Krieg. Es geht schlicht darum, dass Flüchtlinge ein Dach über dem Kopf haben, es geht darum, dass Kinder etwas zu essen haben und zur Schule gehen können, es geht darum, dass Verletzte medizinisch gut versorgt werden. Dafür werden Spenden gebraucht.
Misereor, Malteser, Caritas International sind Hilfswerke, denen sie vertrauen können. Oder Ärzte ohne Grenzen, wenn sie kirchliche Hilfswerke vermeiden wollen. Sie und ich, wir haben viele Möglichkeiten zu helfen. Nur gar nicht zu helfen, dafür gibt es keinen guten Grund.